Gesunde Heidelbeeren

Eines der wichtigsten Bestandteile unserer Kräuterbeer-Säfte ist die Heidelbeere. Die folgenden Berichte und Informationen zeigen Ihnen, wieso wir gerade diese Frucht ausgewählt haben.

Diese Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die Heidelbeere und nicht auf unsere Säfte.

Gesundheitswert von Heidelbeeren

Der Gesundheitswert von Obst und Gemüse beruht auf dem hohen Gehalt von Pflanzenwirkstoffen. Diese müssen über Frischverzehr oder schonende Zubereitung möglichst naturbelassen zugeführt - d.h. gegessen - werden. Ein industrieller Nachbau oder eine Extraktion  dieser Wirkstoffe ist zwar möglich, aber bringt trotz anders lautender Werbung der Unternehmen, nicht den Erfolg der naturbelassenen Früchte. Diese Aussage wird durch neue Untersuchungen in den USA untermauert. Diese wissenschaftlichen Studien seit 1996 belegen, dass sogenannte „sekundäre Pflanzenstoffe" durch ihre Wechselwirkungen untereinander für eine natürliche Krankheitsabwehr und gesundes Wachstum sorgen. Zudem sind sie für Duft, Farbe und Aroma verantwortlich und dies Zusammenspiel ist so komplex, dass die Zahl dieser Stoffe auf ungefähr 10.000 geschätzt wird. Hieraus wird auch deutlich, warum diese Wirkung nicht durch Medikamente oder künstliche Vitamine erreicht wird.
Uns Heidelbeeranbauer bestärken insbesondere folgende Erkenntnisse in der Benennung der Blaubeere als Gesundfrucht :

 

  • Keine andere handelsübliche Frucht hat einen ähnlich hohen Gehalt an Anthocyanin ( ist in der blauen Fruchtschale/ bei Wildbeeren auch im blauen Fruchtfleisch enthalten). Dieser Wirkstoff steht stellvertretend für die vielen anderen, denn ...
  • Blaubeeren sind sehr gute „Radikalenfänger" (s. Erläuterung unten) in der Wirksamkeit gefolgt von Brombeeren, Knoblauch, Grünkohl und Erdbeeren
  • Bei Tierversuchen mit älteren Ratten wurde nicht nur ein verringertes Altern festgestellt, sondern Gedächtnis, Motorik und  Auffassungsgabe verbesserten sich und Nerven- und Gehirnzellen wurden stärker erneuert
  • Heidelbeerextrakt wird in Luft- und Raumfahrt ebenso, wie im Rennsport wegen einer positiven Wirkung auf das Sehvermögen eingesetzt ( Verbessert Nachtblindheit und Regeneration nach „Blenden")
  • Blaubeeren wirken heilend und regulierend bei Magen- / Darmerkrankungen
  • Es sind keine Allergien auf Heidelbeeren bekannt

Was heißt „Radikalenfänger"?

Radikale oder auch Oxidantien sind Sauerstoffverbindungen, die beim Stoffwechsel im Körper oder auch durch Umwelteinflüsse entstehen (Zigarettenrauch, Smog, Alkoholgenuss ...). Je länger der Körper ungeschützt ihrem Einfluss ausgesetzt ist, desto eher höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung von Körperzellen. Bei jungen Menschen ist das Immunsystem hierauf besser eingestellt, als bei älteren Menschen. Um sich besser gegen Krebs, der durch geschädigte Körperzellen entstehen kann, zu schützen, sollte man schlechte Umwelteinflüsse meiden (kein Rauchen, Alkohol meiden, Stress  vermeiden) und Antioxidantien zuführen. Dazu gehören die besagten sekundären Pflanzenstoffe und auch Vitamine, wie z.B. Vitamin C.

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Heidelbeeren
Inhaltsstoffe pro 100 g 

Calcium 16 mg
Phosphat 13 mg
Eisen 1 mg
Natrium 1 mg
Kalium 81 mg
Vitamin A 280 E
Thiamin (Vitamin B1) 0,03 mg
Ribofinin 0,06 mg
Niacin 0,5 mg
Vitamin C 21 mg
kcal 61


Blaubeeren mindern Krebsrisiko
von Dierk Jensen

Blaubeeren rücken in den Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses. Laut einer Studio des Human-Nutrition-Research-Centers in Boston sollen die Farbstoffe in den süßen Früchtchen antioxidativ wirken: Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale, Hauptverursacher von Krebs, chronischen Krankheiten / und Verschleißerscheinungen im Alter. Dass Inhaltsstoffe von Pflanzen die aggressiven Zellbruchstücke unschädlich machen können, wissen Forscher seit längerem. Vor allem die Pigmente in farbintensiven Früchten wie das Anthocyan in Blaubeeren, Erdbeeren oder auch roten Trauben erwiesen sich in der Studie als erfolgreich im Kampf gegen die aggressiven Angreifer. „Viel des Schutzes, den Obst und Gemüse gegen Krebs, Herzerkrankungen und Schlaganfälle bieten können, kommt nicht von den Vitaminen, sondern von anderen Inhaltsstoffen", sagt Ronald Prior, Wissenschaftler am Forschungszentrum für Ernährung gegen das menschliche Altem in Boston. Ein gesunder Organismus kann die aggressiven Zellbruchstücke - Nebenprodukt des Stoffwechsels - selbst mit bestimmten Enzymen unschädlich machen. Doch Umweltgifte, Stress und falsche Ernährung sorgen für eine geradezu inflationäre Bildung solcher Zellbruchstücke, die der Körper alleine „nicht mehr entsorgen kann - Krankheiten sind die Folge.

Doch auch für Alterungsprozesse sind die Molekülfragmente nach neueren  Erkenntnissen zuständig: Da die kleinen Angreifer besonders gerne mit den  langen Eiweißmolekülen des Stützgewebes reagieren, vernetzen sie auf unheilvolle Weise dessen ansonsten getrennt verlaufende Fasern. Die sichtbare Folge: Das Gewebe verliert seine Elastizität. Blaubeeren, so hat das Forschungszentrum für Ernährung gegen das menschliche Altem in Boston herausgefunden, sind mit ihrem hohen Gehalt an Farbstoffen Spitzenreiter beim Radikalanfang. Hundert Gramm der kleinen Waldfrüchte bekämpfen die Zellbruchstücke doppelt so effektiv wie Erdbeeren und dreimal so gut wie Pflaumen.

(Nachdruck des Bundes deutscher Heidelbeeranbauer mit freundlicher Genehmigung Herrn Jensens)

 

Wer ist Dr. Prior?

Ronald L. Prior,Ph.D.
United States Department of Agriculture, Human Nutrition Research Center on Aging
711 Washington Street, Boston, Massachusetts 02111
US Gesundheitsbehörde