Die Goji-Beere

Die Goji-Beere wird im Deutschen gemeiner Bocksdorn genannt.

Goji-Beeren in Asien

In Tibet ist die Goji-Beere bekannt für ihre positive Wirkung auf ein ausgeglichenes Chi, Energievolles Auftreten und Spannkraft, das Neutralisieren von seelischen Spannungen sowie eine helle und schöne Ausstrahlung.

In der chinesischen Tradition werden Goji-Beeren („Glückliche Beeren“) eingesetzt um Chi-Mangel (niedrige Energie) zu beheben.

Botanisches Wissen zum gemeinen Bocksdorn/ Goji-Beere

Der Gemeine Bocksdorn (die Goji-Beere) wächst als Strauch und wird bis zu 3 m hoch. Der Strauch trägt längliche elliptische Laubblätter und Dornen. Die lilafarbenen Blüten stehen in den Blattachseln. Sie haben fünf Blütenblätter und blühen von Juni - September. Von August - Oktober entwickeln sich dann die länglichen eiförmigen roten Beeren.

 

      Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Bocksdorn gilt nach neueren Untersuchungen für Menschen als ungiftig. Untersuchungen, die Pflanze enthalte Hyoscyamin gehen auf eine Untersuchung Ende des 19. Jahrhunderts zurück und sind heute nicht mehr haltbar.

Die Inhaltsstoffe sind unter anderem die Vitamine A, C, B1, B2, Mineralstoffe, Aminosäuren, Steroide und Polysaccaride.

Heilwirkung und medizinische Anwendung:

Bocksdornbeeren gelten in vielen Teilen der Erde als Aphrodisiakum.

In der chinesischen Medizin, wo die Früchte als Goji-Beeren bezeichnet werden, verwendet man eben diese bei hohem Blutdruck und Blutzucker, bei Augenleiden, zur Stärkung des Immunsystem und als Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs.

Das Himalajavolk der Hunzas verehrte die Beere so sehr, das man ihr zu Ehren sogar  Feiertage abhält. Die Hunzas haben übrigens eine sehr hohe Lebenserwartung; 100 Jahre sollen keine Seltenheit sein."

 

Quelle: http://www.botanikus.de/Beeren/Bocksdorn/bocksdorn.html